Am Morgen komme ich also mit dem Collectivo nach Ollantaytambo, Fruehstueck und weiter zu km82 der Schienenstrecke nach Aguas Calientes, dem Ort unter Machu Picchu.
Jetzt muss ich ein bisserl angeben bzw. raunzen, man darf den Absatz gerne ueberspringen:Ich mach mch auf den Schienen auf den gesamt 30 km langen Weg (6 h Gehzeit glaube ich). 12 Kilometer nur auf Schienengeroell, das geht in die verkuerzten Computer-Kniesehnen. Des weiteren trage ich ueber 20 Kilogramm Gepaeck. Als ich ankomme bin ich echt fertig, obwohl das Tal und die Aussicht auf die Berge mit dem Urubambafluss genial ist. Die abwechslungsreiche Landschaft, die bis in eine Art Nebelwalddschungel reicht, bietet ebenfalls viel zu bestaunen.
Am Folgetag in der Frueh Machu Picchu. Ich hab mir auch ein Ticket fuer den nebenliegenden Berg mit Ruine Wayna Picchu geleistet. Am Anfang war die Sonne heraussen und es war superschoen. Die Anlage sah auf den ersten Blick etwas kleiner aus, als ich dachte bzw auf den Postkarten, wie der Josef Hader schon so schoen prophezeit hat. Scherz beiseite, das ist wirklich beeindruckend. Die Klippen rings um die Terassen, der Urubamba-Fluss im Tal und die spitzen Berge ringsumher
.
Und wenn man dann ein bissl rumlauft, dann merkt man wie riesig das is. Ich mach auch einen 40 min. Abstecher zu einer Bruecke in einer Steilwand, bei meinem Wayna Picchu-Besuch hab ich aber kein Glueck, es regnet und MachuPicchu ist staendig wolkenverhangen.
Die passgenauen Riesen-Steine fuer die Tempel sind ein Hammer. So laufe ich 6 Stunden rum und dann ins Tal. An dem Tag esse ich wieder in meiner kleinen Einheimischenkueche und danach "wacke" (wie man im Waldviertel so schoen sagt) ich 2 Stunden in den trueben Thermalquellen von Aguas Calientes und regeneriere meine schmerzenden Beine und Fuesse. Die kleinen Becken teilt man sich mit 15 plantschenden Kindern.
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5 Kommentare:
Na, das klingt ja schon wieder echt cool. Wir sind stolz auf den wackeren (und später "wackenden" - (C) Johannes)Wandersmann. So spart man Geld und bekommt noch viel von der Gegend mit. - Aber wir sind schon wieder auf die Fotos gespannt!! Wie werden die letzten drei Tage aussehen?
Mama lässt übrigens anfragen, ob es irgendwelche Essenswünsche deinerseits gibt, mit denen sie dich nach 5 Wochen peruanischer und bolivianischer Kost verwöhnen kann.
Wir freuen uns schon auf dich!
lg
Mama und Papa
Ja irgendwas vegetarisches... Mohnzelten und Vanillesauce vielleicht.
so ändern sich die zeiten - erst heißt´s: "...du gfrei di waunst ham kummst!" dann: "...wir freuen uns schon auf dich".
ich liebe dich auch :-)
bernhard
I hob nu nie Mohnzelten gemocht!!! Johannes, bist das wirklich du, der da in deinem Blogg bloggt? Hast du dich etwa geirrt und meintest du Mohnstrudel? Da irritiert mich aber die Kombination mit der Vanillesoße. In Verbindung mit Vanillesoße fallen mir nur Buchteln ein, die wiederum nichts mit Mohn zu tun haben. Was fällt dir ein, mich so zu verwirren? Aber HALT. Stellst du mich am Ende absichtlich vor eine neue Herausforderung? Vielleicht kann das noch vor deinem Nachhausekommen geklärt werden, ansonsten gibt's ein Überraschungsmenü. In Spannung erwartende Essensvorschläge grüßt dich deine MUM und noch angenehme letzte Reisetage. Bussi
Ich hab´ ja nicht gsogt, dass du die mohnzelten machen muasst... nein, das is mir nur so eingefallen und klang lecker. k.A. Ueberraschungsmenue klingt super, ausser wenn Hendl drinnen is.
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